Sexualisierte Übergriffe in Kita in Menden

Schon wieder schockieren sexualisierte Übergriffe unter Kindern in einer Kita. Betroffen ist die städtische Kita „Am Papenbusch“ in Menden im Sauerland. 

Ans Licht kamen die Vorfälle dank einer aufmerksamen Mutter, die nachfragte, als ihre kleine Tochter beim Baden eine Bemerkung machte.

An einer Puppe zeigte das kleine Mädchen, das sich zunächst schämte, darüber zu sprechen, seiner Mutter schließlich, was geschehen war. Demnach habe in einer Art Höhle im Gruppenraum ein anderes Kind sie und drei weitere Kinder bei Rollenspielen ausgezogen, ihnen Decken übergelegt und ihnen gegen ihren Willen Finger und Gegenstände in den Intimbereich eingeführt.

Was bewirken die Aussagen der Kinder vor Gericht?

Weil die betroffenen Kinder auch von ausgezogenen Windeln erzählen, gehen die Eltern davon aus, dass die Übergriffe schon vor etwa einem Jahr begannen. Einige Eltern haben inzwischen Anzeige erstattet, berichtet die Westfalenpost.

Die Untersuchungen laufen noch. Ob die Aussagen der Kinder jedoch vor Gericht anerkannt werden, ist mehr als fraglich. Die zentrale Frage bleibt jedoch unabhängig davon: Wie konnte es unter Aufsicht der Erzieher überhaupt so weit kommen und welche Rolle hat das Schutzkonzept der Kita dabei gespielt? Mehrere Eltern verlangen nun Einblick in das Konzept. Mit welchem Ergebnis, ist noch nicht bekannt.

Bericht & Broschüre

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