Landtagswahl von Mecklenburg-Vorpommern: Familienpolitik

Wir haben die wichtigsten familien- und bildungspolitischen Aussagen der Parteien aus ihren Wahlprogrammen für die Landtagswahl von Mecklenburg-Vorpommern am 20. September 2026 zusammengetragen und hier in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt.

Von den kleineren der insgesamt 19 zugelassenen Parteien beinhalten fünf (Bündnis C, Freie Wähler, ÖDP, Tierschutzpartei, Volt) familienpolitische Aussagen in ihrem Wahlprogramm. Die übrigen äußern sich zu den Themen nicht bzw. haben kein auffindbares Programm.

AfD

Trans

  • „Kinder und Jugendliche werden durch Schule, Medien und soziales Umfeld zunehmend mit Genderideologie konfrontiert. Vorschnelle Diagnosen führen zur Verabreichung von Pubertätsblockern und anderen Hormonen, die erhebliche und teils irreversible gesundheitliche Risiken bergen. Wir sehen darin eine Gefährdung des Kindeswohls und fordern ein Verbot von Pubertätsblockern zur Einleitung einer Geschlechtsumwandlung. Behandlungen im Zusammenhang mit Geschlechtsumwandlungen dürfen generell erst ab Volljährigkeit und nur unter strenger ärztlicher sowie psychologischer Begleitung erfolgen. Jegliche staatliche Förderung von Genderideologie und Frühsexualisierung in Kitas und Schulen ist einzustellen. Weiblichkeit und Männlichkeit sind mit ihren jeweiligen Potenzialen etwas Positives. Frauen und Männer können sich ergänzen.“

LGBTIQ

  • „Staatliche Neutralität zeigt sich auch in der Beflaggung öffentlicher Gebäude. Vor Landesbehörden, Gerichten und Schulen sollen dauerhaft die Bundes- und die Landesflagge, gegebenenfalls auch die kommunale Fahne wehen. Alles weitere regelt die Beflaggungsverordnung. Das Hissen von nicht hoheitlichen Flaggen, wie Regenbogenflaggen vor öffentlichen Einrichtungen widerspricht der Neutralitätspflicht des Staates und wird untersagt. Wir unterstützen die wachsende Zahl kommunaler Beschlüsse, die eine klare und würdige hoheitliche Beflaggung einfordern, und werden die landesrechtlichen Grundlagen entsprechend anpassen.“

Gender

  • „Geschlecht ist keine soziale Konstruktion, sondern biologische Realität. Das Selbstbestimmungsgesetz, das seit November 2024 die formale Änderung des Geschlechtseintrags einmal jährlich ermöglicht, widerspricht dieser Realität. Wir werden die Aufhebung des Gesetzes über den Bundesrat beantragen. Die Benennung biologischer Tatsachen darf nicht strafbewehrt sein.“
  • „Gesellschaftspolitische Umerziehungsprogramme unter dem Etikett „Gender Mainstreaming“ haben an Schulen nichts verloren. Schüler sollen Orientierung und Maßstäbe erhalten und nicht frühzeitig in ideologische Rollen- und Identitätsdebatten gedrängt werden.“

Abtreibung

  • „Das Recht auf Leben ist ein fundamentales Menschenrecht – ohne dieses kann kein anderes Menschenrecht in Anspruch genommen werden. Bei jährlich etwa 100.000 gemeldeten Abtreibungen in Deutschland ist das Lebensrecht ungeborener Kinder nicht ausreichend geschützt. Gleichzeitig kann nicht davon ausgegangen werden, dass Schwangere hinreichend über mögliche Folgen und bestehende Hilfsangebote aufgeklärt werden. Die Schwangerschaftskonfliktberatung ist in vielen Fällen zum bloßen Verwaltungsakt geworden. Angst, Überforderung und Zukunftssorgen veranlassen viele Frauen zu diesem Schritt, oft ohne das Wissen um konkrete Alternativen.“
  • „Wir halten an der bewährten Fristenregelung fest und lehnen jede Bestrebung ab, Abtreibungen ohne Beratung, ohne medizinische Notwendigkeit und ohne Frist bis unmittelbar vor der Geburt zu legalisieren.“

Kita

  • „Wir stehen zur beitragsfreien Kita als wichtige Familienentlastung, wir haben kostenfreie Kindergärten bereits 2016 als zentrale familienpolitische Maßnahme gefordert. Beitragsfreiheit allein reicht jedoch nicht, denn die Landesregierung hat 2020 sämtliche Bundesmittel aus dem Gute-Kita-Gesetz ausschließlich in die Beitragsfreiheit investiert und Qualitätsverbesserungen sträflich vernachlässigt. Das Ergebnis ist, dass Mecklenburg-Vorpommern bundesweit den schlechtesten Betreuungsschlüssel hat. Unsere Erzieher arbeiten am Limit. Wir werden daher die deutliche Verbesserung der Betreuungsquote auf 1:4 in der Krippe, 1:10 im Kindergarten und 1:17 im Hort durchsetzen.“
  • „Die Schuleingangsuntersuchungen ergeben, dass mittlerweile jedes vierte Kind enorme sprachliche Defizite aufweist. Im letzten Kindergartenjahr werden wir daher eine Vorschule mit allgemeinverbindlichem Lehrplan einschließlich einheitlicher Bildungsstandards einführen, um unsere Kinder gezielt zu fördern und auf eine erfolgreiche Schullaufbahn vorzubereiten. Eine Ausweitung der Schulpflicht erfolgt dadurch nicht.“

Digitale Schule / Smartphone

  • „Die zunehmende Digitalisierung, auch in Form der neu gegründeten Digitalen Landesschule, darf den Präsenzunterricht nicht ersetzen. Bildung ist zuallererst Beziehungsarbeit, deshalb brauchen wir Lehrerpersönlichkeiten, zu denen die Schüler aufschauen und von denen sie basale Fähigkeiten vermittelt bekommen. Etwas, das mit immer mehr Bildschirmzeit mit Online-Lehrern nicht funktioniert.“
  • „Die private Handynutzung im Schulalltag werden wir auf dem Verordnungswege bis einschließlich der 7. Klasse konsequent unterbinden, allenfalls bei Notfällen oder nach Rücksprache mit dem Lehrer soll das Handy genutzt werden dürfen.“
  • „Ab Klasse 8 müssen die Schulkonferenzen eigenständige und verbindliche Regelungen zur Handynutzung auf dem Schulgelände erarbeiten.“

Ideologie

  • „Bildung entscheidet über die Zukunft eines Landes – und über die Chancen jedes einzelnen Menschen. In Mecklenburg-Vorpommern hat eine jahrzehntelange Politik des kleinsten gemeinsamen Nenners, geprägt von ideologischen Experimenten, vernachlässigten pädagogischen Grundlagen, Unterrichtsausfall, sinkenden Leistungen, überforderten Lehrkräften und Schulabgängern, die weder ausbildungs- noch studierfähig sind, sichtbare Schäden hinterlassen. Im bundesweiten Bildungsmonitor steht Mecklenburg-Vorpommern nur noch im Mittelfeld.“

Familie

  • „Familien bilden den Kern unserer Gesellschaft. Hier werden Kinder großgezogen, Werte weitergegeben, Krisen gemeinsam bewältigt. Doch der Staat hat Familien in den vergangenen Jahrzehnten nicht gestärkt, sondern belastet – durch finanzielle, bürokratische und durch ideologische Eingriffe, die das familiäre Leben zunehmend als Experimentierfeld betrachten. Wir wollen das umkehren. Unser Leitbild ist die selbstbestimmte Familie, die in Frieden und Freiheit lebt und die der Staat nicht bevormundet, sondern unterstützt. Für uns bedeutet das konkret eine finanzielle Entlastung von Familien, Wahlfreiheit bei Betreuung und Erwerbsarbeit, und ein Umfeld, in dem Kinder als Bereicherung erlebt werden, nicht als Risiko. Mecklenburg-Vorpommern hat eine der niedrigsten Geburtenraten Deutschlands. Das ist das Ergebnis einer Politik, die Familienarbeit abwertet, Kinderkosten ignoriert und junge Eltern mit bürokratischen Hürden überzieht. Wir begegnen dieser Entwicklung mit konkreten Maßnahmen. Vom Baby-Begrüßungsgeld über bessere Kita-Betreuungsschlüssel bis hin zum Schutz von Kindern vor Gewalt und ideologischer Einflussnahme. Familie ist Zukunft – und eine gute Zukunft braucht gute Rahmenbedingungen.“
  • „Familien müssen wirtschaftlich und sozial wieder ins Zentrum unserer Gesellschaft rücken. Der Staat hat nicht die Aufgabe, in Familien hineinzuregieren, sondern gute Bedingungen zu schaffen, damit Familien selbstbestimmt und stabil leben können. Kinder sollen für einen stabilen Lebensweg auch in der Schule auf Ehe, Partnerschaft und Familienzusammenhalt vorbereitet werden. Den generationenübergreifenden Zusammenhalt, der Großeltern und Urgroßeltern einschließt, wollen wir gezielt stärken. Wir wissen, dass viele junge Menschen ihren Kinderwunsch aus Unsicherheit nicht erfüllen. Deshalb werden wir bewährte Beratungs- und Unterstützungsangebote für Familien in persönlichen und beruflichen Krisensituationen ausreichend ausstatten und niedrigschwellig zugänglich, auch im ländlichen Raum, anbieten.“
  • „Wir begegnen dieser Entwicklung mit einem positiven Familienbild und einer aktivierenden Familienpolitik. Umfragen zeigen uns, dass viele junge Eltern sich weniger Mehrfachbelastung und mehr Zeit für ihre Kinder wünschen. Auch viele Jugendliche streben eine stabile Ehe und mehrere Kinder an. Wir wollen ein Umfeld schaffen, in dem Paare sich diesen Wunsch ohne existenzielle Einschränkungen erfüllen können.“
  • „Karriere, Einkommen oder Selbstverwirklichung. Eltern, die Familienarbeit ganz oder teilweise zu Hause leisten, werden gesellschaftlich abgewertet. Gerade für doppelt berufstätige Eltern ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf oft kaum zu bewältigen.“
  • „Hinzu kommen die erheblichen Mehrkosten von Familien mit Kindern, durch größeren Wohnraum, Versorgung und Ausbildung, was im Steuer- und Abgabensystem nur unzureichend berücksichtigt wird. Besonders Familien aus der mittleren Einkommensschicht sind dadurch stark belastet. Das führt zu kleineren Familien oder bewusst gewählter Kinderlosigkeit.“
  • „Für ein Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern bedeutet dies, Risikoschwangere und Frühgeborene müssen künftig nach Berlin, Rostock oder Schwerin transportiert werden. Weite Wege, die ein ganz konkretes medizinisches Risiko darstellen und betroffene Familien in einer ohnehin extremen Ausnahmesituation zusätzlich belasten. Dass auch Greifswald mittelfristig von derselben Regelung betroffen ist, verschärft die Lage weiter. Versorgungssicherheit darf nicht allein an Fallzahlen gemessen werden. Wer so entscheidet, stellt Statistik über Sicherheit und ignoriert die Realität im ländlichen Raum. Wir werden uns auf allen politischen Ebenen für eine Ausnahmeregelung einsetzen, die regionalen Besonderheiten Rechnung trägt.“
  • „Gesetze und Verordnungen haben Folgen, auch für Familien. Oft werden diese Folgen erst sichtbar, wenn das Gesetz längst in Kraft ist. Das wollen wir ändern. Wir werden für alle Landesgesetze und Landesverordnungen eine verbindliche Familienverträglichkeitsprüfung einführen. Bevor ein Gesetz beschlossen wird, muss geprüft sein, was es für Familien bedeutet. Diese Prüfung umfasst die finanzielle Wirkung auf das verfügbare Einkommen von Familien, den bürokratischen Aufwand, den das Gesetz erzeugt oder abbaut, die Auswirkungen auf Wohnraum, Infrastruktur und die Erreichbarkeit von Schulen, Ärzten und Betreuungseinrichtungen sowie die Frage, ob Eltern in ihrer Wahlfreiheit und Eigenverantwortung gestärkt oder eingeschränkt werden.“
  • „Wir setzen uns auf Bundesebene für das Familiensplitting ein. Das Familieneinkommen wird dabei zusammengezählt und anschließend auf alle Familienmitglieder aufgeteilt – nicht nur auf die Eheleute. Kindererziehung als gesellschaftsfördernde Leistung wird so endlich steuerlich berücksichtigt und führt zu einer spürbaren Entlastung.“
  • „Unser Kindergeld wird als Familienleistung auch für im Ausland lebende Kinder gezahlt. In Deutschland ansässige EU-Bürger erhalten für ihre in einem anderen EU-Mitgliedsstaat wohnenden Kinder Gelder in gleicher Höhe wie für in Deutschland lebende Kinder. Dies ist ein Fehlanreiz zur Einwanderung in unser Sozialsystem. Deshalb wird es mit uns auf Bundesebene den Anstoß geben, dass für im Ausland lebende Kinder nur der dort übliche Betrag gezahlt wird.“

BSW

Gender

  • „Wir lehnen verpflichtende Gendersprache in staatlichen Einrichtungen und Institutionen ab. Respektvolle Ansprache ist selbstverständlich – Sprachzwang nicht. Ziel ist eine klare, verständliche Amtssprache für alle Menschen, unabhängig von Bildung, Herkunft oder Alter.“

Kita

  • „Frühkindliche Bildung und Förderung legen den Grundstein für ein gelingendes Leben. Kitas sind weit mehr als Betreuungsorte: Sie unterstützen Kinder in ihrer Entwicklung, fördern soziale, sprachliche und emotionale Kompetenzen und bereiten sie auf Schule und gesellschaftliche Teilhabe vor. Entscheidend ist, dass alle Kinder – unabhängig von Herkunft oder Einkommen der Eltern – frühzeitig gute Startbedingungen erhalten.“
  • „Verbesserung des Betreuungsschlüssels, um mehr Zeit für individuelle Förderung der Kinder zu ermöglichen.“
  • „Abbau unnötiger Bürokratie in Kitas, damit mehr Zeit für pädagogische Arbeit bleibt.“
  • „Wir setzen uns für ein verpflichtendes Vorschuljahr für alle Kinder ein.“

Digitale Schule / Smartphone

  • „Altersgerechtes Lernen ohne digitale Endgeräte in der Grundschule, Vermittlung von Medienkompetenz an weiterführenden Schulen. Handys und Tablets wollen wir aus den Klassenzimmern der Grundschulen verbannen. Digitale Geräte wie Smartphones und Tablets dürfen nicht in den Mittelpunkt des Unterrichts gerückt werden. Sie sind nicht die Lösung der Bildungsprobleme, sondern lediglich Werkzeuge und Hilfsmittel moderner Bildung – vergleichbar mit Taschenrechnern oder Schüler-PCs. Gerade in der Grundschule beeinträchtigt der Einsatz digitaler Geräte den Erwerb grundlegender Fähigkeiten wie Lesen, Schreiben und Rechnen. Deshalb lehnen wir ihren Einsatz dort ab. Keine Smartphones und Tablets im Unterricht bis zur 4. Klasse!“

Ideologie

  • „Politik muss hier Verantwortung übernehmen und die Folgen für Betroffene, Einrichtungen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt mitbedenken. Gleichstellungspolitik braucht Augenmaß, Verantwortung und Rechtssicherheit – keine ideologischen Schnellschüsse, deren Konsequenzen vor Ort ausgetragen werden müssen.“

Familie

  • „Wo sich Menschen finden und gemeinsam Verantwortung für Kinder übernehmen, ist Familie. Hier ist der Ort, an dem die Menschen in unserem Land in unsicheren Zeiten Sicherheit finden.“
  • „Die Förderung von Familien ist ein zentrales Anliegen unserer Politik. Wir nehmen nicht hin, dass Kinder ein Armutsrisiko darstellen. Eltern benötigen die finanziellen Rahmenbedingungen, um ihren Kindern die nötige Sicherheit zu geben. Wir wollen zu einer Kultur beitragen, in der sich Menschen gern für Kinder entscheiden.“
  • „Politik muss dafür sorgen, dass Familien sich auf funktionierende Strukturen verlassen können, damit sich Arbeit, Betreuung und Familienleben miteinander gut vereinbaren lassen. Wir setzen uns dafür ein, dass familienfreundliche Rahmenbedingungen eine hohe Priorität haben.“
  • „Gezielte Förderung von Familien, insbesondere von Alleinerziehenden, Familien mit niedrigen und mittleren Einkommen sowie in belasteten Lebenslagen.“
  • „Die bedarfsgerechte Ausweitung von Angeboten und Förderung der Familienbildung, Familienfreizeit und Familienerholung.“
  • „Den Ausbau von Familienbildungs- und Beratungsangeboten, die Eltern auch in Fragen der Medienerziehung stärken und Orientierung im digitalen Alltag geben.“
  • „Verlässliche Förderung von Vereinen und Initiativen, die Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien erreichen und unterstützen.“
  • „Mecklenburg-Vorpommern ist ein Land der Generationen mit hohem Altersdurchschnitt. Viele ältere Menschen bringen Erfahrung, Zeit und Engagement in unsere Gesellschaft ein. Gleichzeitig brauchen Familien verlässliche Unterstützung und stabile soziale Netze, während junge Menschen Perspektiven für ihre Zukunft brauchen. Gegenseitiges Verständnis und solidarische Verantwortung zwischen den Generationen sind entscheidend für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“
  • „Familienfreundliche Beschäftigung fördern, etwa durch flexible Arbeitszeitmodelle, planbare Arbeitszeiten und bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“
  • „Ergänzende Beratungs- und Unterstützungsangebote für Kinder, Jugendliche und Eltern, insbesondere Stärkung der Erziehungs- und Familienberatung, mit kurzen Wartezeiten und niedrigschwelligen Zugängen.“

Bündnis C

Kinderrechte

  • „Familie im Mittelpunkt von Politik und Gesellschaft: Jede Gesetzgebung soll an ihren Effekten auf Familien geprüft werden, das elterliche Erziehungsrecht stärken – keine gesonderten „Kinderrechte“ ins Grundgesetz, weil Kinder – wie jeder Mensch – bereits im Grundgesetz geschützt sind, Erziehungsgehalt statt Kita-Subventionen, Pflegegehalt für die Versorgung Angehöriger, Schaffung von möglichst flexiblen, familienfreundlichen Arbeitszeitmodellen, die kommunale Ebene für regionale Wirtschaftsplanung, Beschaffung von Kapital und die Verteilung von Sozialleistungen stärken.“

Sexualerziehung

  • „Dazu gehört auch, dass die Eltern und nicht der Staat bestimmen, welche Sexualerziehung ihre Kinder erhalten. Junge Menschen müssen wieder zu einem ethisch verantwortlichen Umgang mit ihrer Sexualität ermutigt werden. Die Erziehungsberechtigten sind aktiver in die Inhalte der Lehrpläne zum Sexualkundeunterricht und deren praktische Umsetzung einzubinden. Jegliche verpflichtende unangemessene frühkindliche Sexualisierung lehnen wir entschieden ab, ebenso das Einbinden externer Vereine und Organisationen, die sich Eltern gegenüber nicht verantworten können.“

Gender

  • „Das so genannte „Gender-Mainstreaming“ setzt an Stelle der natürlichen, zweifältigen (binären) und schöpfungsgemäßen Geschlechtlichkeit des Menschen eine Vielzahl künstlich sozial konstruierter Geschlechter („gender“), auf deren soziale Gleichstellung die Politik und manche Medien mittels Zwangsmaßnahmen und Manipulation hinwirken („Mainstreaming“). Diese ideologischen Bestrebungen führen zu einer Zerstörung von menschlichen Identitäten, Ehen und Familien und schließlich zu einer Zerrüttung des Gemeinwesens.“
  • „Im schulischen und Hochschulalltag und insbesondere bei schriftlichen und mündlichen Prüfungen dürfen Schüler und Studenten nicht zur Anwendung der sogenannten Gender-Sprache verpflichtet werden.“
  • „Punktabzüge für die Nicht-Verwendung der sog. Gender-Sprache lehnen wir entschieden ab.“
  • „Gender Mainstreaming als Querschnittsaufgabe beenden und Gender-Lehrstühle schließen.“

Ehe

  • „Zur ethischen Ordnung eines Gemeinwesens gehören die Ehe von Mann und Frau und die darauf gründende Familie, sowie die Würde und Freiheit des Menschen. Ethische Prinzipien stehen über aller staatlichen Ordnung und Gesetzgebung. Staat und Politik haben diese Prinzipien zu achten und die Gesetzgebung daran auszurichten.“
  • „Bündnis C fordert eine konsequente Umsetzung des vom Grundgesetz vorgegebenen besonderen Schutzes von Ehe und Familie. Die Begriffe der Ehe und der Familie dürfen dabei nicht ideologisch umgedeutet werden. Jede staatliche oder steuerliche Benachteiligung von Familien ist zu beenden. Insbesondere dürfen Eltern nicht benachteiligt werden, wenn sie ihre Kinder selbst erziehen.“
  • „Allein die auf Dauer angelegte Lebensgemeinschaft von Mann und Frau ist das Fundament für eine intakte Familie und für die Erziehung von Kindern. Sie ist die Keimzelle des Gemeinwesens. Deshalb gebührt ihr besonderer Schutz, sowohl steuerlich als auch rechtlich. Auf Basis der biblischen Botschaft verstehen wir die „Ehe“ ausschließlich als eine Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau. Eheähnliche Verbindungen und sogenannte Lebenspartnerschaften zwischen gleichgeschlechtlichen Personen können der Ehe von Mann und Frau nicht gleichgestellt sein.“

Abtreibung

  • „Die Corona-Krise hat den Lebensschutz unter verändertem Blickwinkel ins Zentrum staatlichen Handelns gestellt. Die Würde des Menschen begründet kein Recht auf Gesundheit, aber das Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod. Sie schließt die Verantwortung des Menschen als Beziehungswesen für seine Mitmenschen ein. Das Recht auf Selbstbestimmung steht nicht über dem Lebensrecht von Kindern. Freiheitsrechte sind zugleich Pflichten, sie Andersdenkenden zu gewähren. Religions-, Meinungs- und Gewissensfreiheit gründen in der Ethik der Bibel und sind konstituierend für den freiheitlichen Rechtsstaat. Die Aushöhlung der Grundrechte setzt Menschen staatlicher Willkür und extremistischer Gewalt aus.“
  • „Eine der wichtigsten Aufgaben des Staates sehen wir im wirksamen Schutz des Lebensrechts eines jeden Menschen vom Augenblick seiner Empfängnis bis zu seinem natürlichen Tod.“
  • „Das Lebensrecht des Kindes im Mutterleib ist durch den Staat genauso zu schützen wie das Lebensrecht eines jeden anderen Menschen. Flankierend muss die Bevölkerung wieder darüber aufgeklärt werden, dass jeder Mensch von der Zeugung an ein Mensch ist, dem ein Recht auf Leben und Menschenwürde zusteht.“
  • „Einrichtung eines finanziellen Sonderfonds für Schwangere in Not, damit diese sich nicht aus finanziellen Gründen zur Abtreibung gezwungen sehen.“
  • „Unsere gesundheitspolitischen Forderungen: Miteinander und Wettbewerb von GKV und PKV, Prävention und Gesundheitsförderung priorisieren, faire Preispolitik für Medikamente, staatliche Subvention von Abtreibungen auf die Unterstützung werdender Mütter umlenken, verbrauchende Embryonenforschung, Genome-Editing und Keimbahn-Intervention verbieten, Palliativmedizin statt Sterbehilfe, keine Organspende ohne aktive Zustimmung (Hirntod ist nicht tot), Impfungen müssen freiwillig bleiben, Verbot von Leihmutterschaft.“

Erziehungsgehalt

  • „Wir fordern die Abschaffung des unsozialen Elterngeldes und die stufenweise bundesweite Einführung eines einheitlichen Erziehungsgehaltes pro Kind von der Geburt bis zum Schulbeginn. Der Anspruch darauf soll bis zu einer festzulegenden Einkommensgrenze der Eltern bestehen.“

Kita

  • „Wir schätzen das Engagement von Erzieherinnen und Erziehern in den Kindertagesstätten. Ein kostenloser Kita-, insbesondere Krippenplatz bietet jedoch keinen Ersatz für die Fürsorge der Eltern. Mütter oder Väter müssen in der Lage sein, ohne finanzielle Benachteiligung ihre ganze Liebe und Kraft in die Erziehung ihrer Kinder zu investieren.“

Ideologie

  • „Wir wollen Familie in Selbstbestimmung und Eigenverantwortung, ohne Gängelung oder ideologische Beeinflussung durch den Staat.“
  • „Die Indoktrination der Bevölkerung durch den Staat mittels einer ideologisch motivierten, der Natur des Menschen entgegen gerichteten, also menschenfeindlichen sog. Gleichstellungspolitik ist unverzüglich und auf allen Ebenen zu stoppen und rückgängig zu machen. Dem steht das Ziel einer Beseitigung von ungerechtfertigter Ungleichbehandlung und die Gewährleistung von Gleichberechtigung nicht entgegen.“

Familie

  • „Familien müssen gestärkt werden, damit sie wieder ihre unverzichtbaren sozialen Aufgaben erfüllen können:“
  • „Dem Muttersein muss wieder deutlich mehr Wertschätzung entgegengebracht werden. Eine Verächtlichmachung von mütterlicher Erziehungstätigkeit und eine verbale Entmündigung von Eltern durch die Politik der letzten Jahre sowie begleitende familienfeindliche Entscheidungen haben zu einer demographischen Katastrophe in unserem Land geführt.“
  • „Schaffung von möglichst flexiblen, familienfreundlichen Arbeitszeitmodellen.“
  • „Finanzielle Prämien z.B. für Frauen, die ihr erstes Kind vor dem 25. Lebensjahr bekommen oder die Förderung von Mehr-Kind-Familien.“
  • „Der Staat hat kein Recht vorzuschreiben, welches Bildungs- und Erziehungskonzept Eltern favorisieren. Ein Staat, der anstelle der elterlichen Kindeserziehung die Vermittlung von Werten, religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen an die Kinder bestimmt, ist totalitär. Ein staatlicher Eingriff in Familien ist nur dort zulässig, wo nachweislich fundamentale Grundrechte einzelner Familienmitglieder verletzt sind.“

CDU

Gender

  • „Untersagung des Genderns und verbindliche Einhaltung der Vorgaben des Rates für deutsche Rechtschreibung in Schule und Verwaltung in Mecklenburg-Vorpommern.“
  • „Wir setzen uns daher für eine verstärkte Förderung der niederdeutschen Sprache ein. Gleichzeitig wollen wir Ämter und Behörden verpflichten, sich an die Rechtschreibregeln und Vorgaben des Rechtschreibrates zu halten. Dazu gehört das Verzichten auf Gendersternchen, Unterstriche oder andere Formen der Ideologisierung der deutschen Sprache. Wir wollen, dass die Menschen weitgehend selbst entscheiden können, wie sie sprechen, und lehnen ideologische Vorgaben durch den Staat ab.“

Kita

  • „Unser Ziel: Wir machen Kindertagesstätten zu Einrichtungen, in denen alle Kinder vor der Einschulung in altersgerechter Weise die notwendigen Kompetenzen für echte Schulreife erwerben; vom Erwerb der deutschen Sprache über musische, künstlerische und motorische Fähigkeiten bis hin zu naturwissenschaftlichen Grunderfahrungen und sozialen Kompetenzen. Wir sorgen dafür, dass jedes Kind stark in die Schule startet, unabhängig von seinem Elternhaus.“
  • „Die mit sinkenden Kinderzahlen rechnerisch freiwerdenden Personalkapazitäten werden genutzt, um die Qualität der frühkindlichen Bildung deutlich zu verbessern. Vor allem die sprachliche, motorische und sozial-emotionale Entwicklung müssen gefördert werden, insbesondere bei Kindern mit Defiziten in diesen Bereichen. Deshalb werden freiwerdende Ressourcen weitgehend für eine Verbesserung der Betreuungsschlüssel und spezifische Fördermaßnahmen eingesetzt.“
  • „Wir sorgen dafür, dass alle Kinder mit soliden sprachlichen, mathematischen, motorischen und sozial-emotionalen Grundlagen in die Grundschule starten. Kitas mit besonderer Herausforderung werden wir mit zusätzlichen Ressourcen ausstatten.“
  • „Kein Kind startet ohne echte sprachliche und soziale Schulreife in die Schule. Daher wird den Schulen zukünftig ein Antragsrecht auf Zurückstellung von der Einschulung eingeräumt, wenn im Rahmen der Schuleingangsuntersuchung entsprechende Defizite festgestellt wurden. Auch in diesem Fall folgt ein verpflichtendes Jahr in einer Kita oder Vorschulklasse mit zielgerichteten Förderangeboten erfolgen.“
  • „Unser Ziel: Mehr Wissensvermittlung schon im Kindergartenalter und höhere Leistungsanforderungen in allen Schularten, verbunden mit einer besseren und individuelleren Lernbetreuung, führen zu erfolgreicheren Bildungskarrieren und besseren Lebenschancen. Ebenso wie kein Kind zurückgelassen werden darf, muss auch die Leistungsspitze verbreitert und erhöht werden.“
  • „Um Kinder frühzeitig vor den Gefahren digitaler und sozialer Medien zu schützen, sorgen wir für eine altersgerechte Mediensensibilisierung bereits in Kindergarten und Grundschule.“
  • „Für uns hat die Qualität der Kindertagesbetreuung und des Schulunterrichts oberste Priorität. Deshalb werden wir alle Maßnahmen im Bildungsbereich auf dieses Ziel ausrichten. Die mit sinkenden Kinderzahlen rechnerisch freiwerdenden Personalkapazitäten werden wir nutzen, um die Qualität der frühkindlichen wie auch der schulischen Bildung deutlich zu verbessern.“
  • „Im Mittelpunkt steht das Wohl der Kinder. Jedes Kind soll unabhängig von Herkunft, Einkommen oder Wohnort faire Startchancen erhalten. Dazu gehören gute frühkindliche Bildung, verlässliche Betreuung, wirksamer Kinderschutz und eine soziale Infrastruktur, die frühzeitig unterstützt statt spät repariert.“

Religionsunterricht

  • „Die CDU Mecklenburg-Vorpommern setzt sich dafür ein, dass konfessioneller Religionsunterricht regelmäßig und flächendeckend an allen Schulen im Land angeboten wird. Der Unterricht in konfessionell und religiös gemischten Gruppen im konfessionellen Unterricht hat sich bewährt. Deshalb soll dort, wo eine Trennung nach Konfessionen nicht möglich ist, gemeinsamer Religionsunterricht in christlicher Verantwortung erfolgen. Die Ausbildung von Religionslehrern im Land werden wir auch zukünftig in den bewährten Strukturen gewährleisten. Unabhängig vom gewählten Konzept muss bekenntnisorientierter Religionsunterricht gewährleistet sein.“

Digitale Schule / Smartphone

  • „Landesweit verbindliche Regeln für ein Handyverbot an allen Schulen; Initiativen für die Nutzung Sozialer Medien erst ab 16 Jahren (13-16 Jahre: nur mit Zustimmung der Eltern) und für eine Klarnamenpflicht in Sozialen Medien.“
  • „Für die private Smartphone-Nutzung werden wir eine landeseinheitliche Regelung einführen, nach der die private Nutzung von Smartphones im Unterricht und auf dem gesamten Schulgelände bis Klasse zehn untersagt ist. Von Klasse sieben bis zehn darf der Einsatz von Smartphones ausschließlich auf Anweisung des Lehrers erfolgen. Dies gilt auch für vergleichbare digitale Endgeräte. Eine Nutzung privater Endgeräte zu Unterrichtszwecken soll vermieden werden, indem dafür Geräte von der Schule zur Verfügung gestellt werden, sodass alle Schülerinnen und Schüler unabhängig vom Einkommen der Eltern die gleichen Voraussetzungen haben.“

Familie

  • „Mit einer Stärkung der Gesundheits- und Belastungsprävention sowie der Möglichkeit moderner Arbeitszeitmodelle wollen wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter verbessern, die Arbeitszufriedenheit erhöhen und krankheitsbedingte Ausfälle verringern.“
  • „Familien sind das Fundament unseres Gemeinwesens. In ihnen wachsen Kinder heran, werden Werte vermittelt, Verantwortung übernommen und Solidarität gelebt. Familien sichern den Zusammenhalt zwischen den Generationen und schaffen Zukunft – sozial, kulturell und wirtschaftlich. Wer in Familien investiert, investiert in die Stabilität und Leistungsfähigkeit unseres Landes.“
  • „Wir stärken Eltern in ihrer Erziehungsverantwortung. Familien brauchen Zeit füreinander, flexible Arbeitsbedingungen und eine Verwaltung, die unterstützt statt belastet. Familienpolitik ist für uns zugleich Struktur- und Standortpolitik: Gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land, bezahlbarer Wohnraum, gute Bildung und Gesundheitsversorgung entscheiden darüber, ob junge Menschen Familien gründen, und wo sie ihre Zukunft sehen.“

Die Linke

LGBTIQ

  • „Eine demokratische und solidarische Gesellschaft muss allen Menschen ein freies, sicheres und selbstbestimmtes Leben ermöglichen – unabhängig von sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität. Queere Rechte sind für Die Linke keine Symbolfrage, sondern eine Frage von Grundrechten, Schutz und gesellschaftlicher Teilhabe.“
  • „Wir stellen uns klar gegen Diskriminierung, Ausgrenzung und rechte Angriffe auf queeres Leben. In Regierungsverantwortung haben wir sichtbar gemacht, dass Mecklenburg-Vorpommern an der Seite queerer Menschen steht – etwa wenn an den Ministerien Regenbogenfahnen als Zeichen der Unterstützung und Solidarität hängen. Und wir haben deutlich gemacht, dass gleiche Rechte auch rechtlich abgesichert werden müssen: Im Bundesrat haben wir uns für die Erweiterung von Artikel 3 Absatz 3 des Grundgesetzes um das Merkmal der sexuellen Identität eingesetzt. Für uns ist klar: Queere Menschen dürfen nicht nur mitgemeint sein, sie müssen wirksam geschützt, unterstützt und anerkannt werden.“
  • „Den Landesaktionsplan für Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt ausfinanzieren und weiterführen.“
  • „Queeres Leben im Rahmenplan von Schulen verankern – in Fächern wie Sozialkunde, Biologie und Geschichte.“
  • „Eine allgemeine Kulturförderung für queere Initiativen, Bars und Vereine und CSDs, um nicht nur den Schutz von Queeren innerhalb zivilgesellschaftlicher Strukturen zu bewahren, sondern auch den der CSDs, gerade im ländlichen Raum.“
  • „Beratungs- und Interventionsstellen für queere Betroffene von sexueller und körperlicher Gewalt ausbauen und etablieren, insbesondere mit dem Zusatz „queere Geflüchtete“.“
  • „Geschützte, queermedizinische Versorgungszentren bauen und fördern – integriert in bereits bestehende Versorgungszentren.“
  • „Den Schutz queerer Menschen in der Landesverfassung verankern.“

Gender

  • „Gender Budgeting im Landeshaushalt einführen. Haushaltsentscheidungen sollen künftig systematisch auf ihre Auswirkungen auf Geschlechtergerechtigkeit geprüft werden.“
  • „Dafür wollen wir eine verpflichtende Genderanalyse bei der Haushaltsaufstellung etablieren.“
  • „Die Forschung und Versorgung im Bereich der Gendermedizin stärken und Mecklenburg-Vorpommern zu einem Vorreiter in diesem Bereich entwickeln.“
  • „Gleiche Bezahlung für gleichwertige Arbeit durchsetzen und Maßnahmen unterstützen, die den Gender Pay Gap abbauen.“
  • „Uns konsequent gegen ein Gender-Verbot in der Landesverwaltung und an Schulen stellen und für eine offene, inklusive und genderneutrale Sprache aussprechen.“

Abtreibung

  • „Eine flächendeckende Versorgung mit konfessionsloser Schwangerschaftskonfliktberatung sicherstellen. Die gesetzlich vorgeschriebene Beratung vor einem Schwangerschaftsabbruch muss wohnortnah erreichbar und dauerhaft auskömmlich finanziert sein.“
  • „Auf Bundesebene die ersatzlose Abschaffung des § 218 StGB unterstützen und Schwangerschaftsabbrüche als Teil der Gesundheitsversorgung anerkennen.“

Kita

  • „Die Kita ist der erste Bildungsort im Leben eines Kindes. Hier entstehen die Grundlagen für Sprache, soziale Kompetenzen und Selbstvertrauen. Frühkindliche Bildung entscheidet maßgeblich über den weiteren Bildungsweg und ist der Schlüssel für echte Chancengerechtigkeit. Mit dem Erhalt der Beitragsfreiheit haben wir wichtige Voraussetzungen geschaffen. Doch gute Bildung braucht mehr:“
  • „Die Beitragsfreiheit in der Kita erhalten und Qualitätsverbesserungen beginnend in Krippe und Hort, da die Bedarfe dort am drängendsten sind.“
  • „Kleinere Gruppen, insbesondere eine schrittweise Absenkung der Gruppengröße in der Krippe auf je vier Kinder pro Gruppe und im Hort je 18 Kinder pro Gruppe.“
  • „Ein verbindliches Vorschuljahr für einen gelingenden Übergang in die Schule einführen.“
  • „Geschlechterreflektierte Pädagogik stärker in Schulen, Kitas und Ausbildungsstätten etablieren.“

Ideologie

  • „Antifeminismus ist ein zentraler Bestandteil rechter Ideologien. Wer Gleichstellung angreift, greift demokratische Errungenschaften an. Für Die Linke ist Gleichstellungspolitik deshalb immer auch Demokratiepolitik. In Mecklenburg-Vorpommern wurden in den vergangenen Jahren wichtige Grundlagen geschaffen – etwa mit dem Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramm und dem Landesaktionsplan zur Umsetzung der Istanbul-Konvention. Diese Fortschritte wollen wir sichern, weiterentwickeln und verbindlich umsetzen. Unser Ziel ist eine Gesellschaft, in der alle Menschen unabhängig von Geschlecht, sexueller Identität oder Lebensform selbstbestimmt leben können.“

Familie

  • „Eine echte Kindergrundsicherung einführen: Erhöhung des Kindergeldes, Zuschläge für Alleinerziehende und Familien mit geringen Einkommen, die Berücksichtigung von Wohn- und Heizkosten sowie von besonderen Bedarfen.“
  • „Eine bezahlte Elternzeit für den zweiten Elternteil (28 Tage) nach der Geburt einführen, um gemeinsame Familienzeit und Entlastung zu ermöglichen.“
  • „Familienfreundliche Arbeitsmodelle im öffentlichen Dienst ausbauen, etwa durch flexiblere Arbeitszeiten, mobiles Arbeiten oder Rückkehrprogramme nach Elternzeit.“

FDP

Kita

  • „Auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf spielt eine entscheidende Rolle. Flexible Arbeitszeitmodelle und bedarfsgerechte Kinderbetreuung helfen dabei, mehr Menschen eine aktive Teilnahme am Arbeitsmarkt zu ermöglichen.“
  • „Dazu gehören gute Kinderbetreuung, flexible Arbeitszeiten und moderne, familienfreundliche Strukturen. Rollenbilder sollen aufgebrochen und Gleichberechtigung aktiv gelebt werden.“
  • „Jedes Kind soll mit Freude lernen können und mit besten Chancen ins Leben starten. Die FDP Mecklenburg-Vorpommern setzt sich für echte Chancengerechtigkeit von Anfang an ein, durch eine gesicherte, zuverlässige und hochwertige frühkindliche Bildung. Gerade in den ersten Lebensjahren werden entscheidende Weichen gestellt für die Persönlichkeitsentwicklung, den späteren Bildungserfolg und damit für ein selbstbestimmtes Leben. Deshalb wollen wir allen Kindern unabhängig von Herkunft oder Lebensumständen die Möglichkeit geben, ihre Talente, Interessen und Begabungen frei zu entfalten.“
  • „Kita-Leitungen durch Verbesserung bei den Arbeitsbedingungen, weniger Berichtspflichten, digitale Verwaltungsprozesse und klare Zuständigkeiten stärken.“

Religionsunterricht

  • „Staat und Kirche nicht nur auf dem Papier trennen, sondern auch konsequent in der Praxis. Dass die christlichen Kirchen den Religionsunterricht über von ihnen bestellte Lehrkräfte gestalten und damit Einfluss zugunsten ihres eigenen Glaubens nehmen könnten, sehen wir Freie Demokraten als starken Widerspruch zur gebotenen Trennung von Staat und Kirche an. Als Ersatz könnte ein neutraler Fachunterricht über alle Religionen stehen.“

Digitale Schule / Smartphone

  • „Eltern in ihrer Erziehungsverantwortung stärken, indem wir auf verständliche, freiwillige und wissenschaftsbasierte Informationen zu Mediennutzung, Bildschirmzeiten und digitaler Sicherheit setzen.“
  • „Schulen weiterhin die Freiheit einräumen, eigenverantwortlich und flexibel Regelungen zur Smartphone-Nutzung zu treffen, die sowohl pädagogische, personelle als auch organisatorische Gesichtspunkte vor Ort berücksichtigen.“

Ideologie

  • „Schule ist ein Ort der Bildung, nicht der ideologischen Prägung. Kulturelle Angebote können den Unterricht sinnvoll ergänzen, wenn sie zur Persönlichkeitsbildung, zur Urteilskraft und zur Ausdrucksfähigkeit junger Menschen beitragen. Entscheidend ist dabei nicht staatliche Kultursteuerung, sondern Offenheit, Qualität und die Freiheit der Schulen vor Ort.“

Familie

  • „Für uns Freie Demokraten ist Familie dort, wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen, egal in welchem Familien- oder Lebensmodell. Wir setzen auf Freiheit, Selbstbestimmtheit in der Lebensplanung und auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf als Grundvoraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben.“
  • „Moderne Familienpolitik muss die Realität aller Formen des Zusammenlebens berücksichtigen, egal ob klassische Familien, Patchwork, Alleinerziehende, Wechselmodelle oder gleichgeschlechtliche Partnerschaften. Kinder, Ältere und Kranke brauchen verlässliche Unterstützung unabhängig vom Familienmodell.“
  • „Wir Freie Demokraten treten für gleiche Rechte und faire Rahmenbedingungen für alle Lebens- und Familienmodelle ein. Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität lehnen wir ab. Denn Akzeptanz und Respekt sind für uns nicht verhandelbar.“
  • „Wir Freie Demokraten wollen für Familien entsprechenden Freiraum schaffen, um die Entwicklung ihres Kindes eigenverantwortlich organisieren und leisten zu können.“
  • „Wir wollen Arbeit spürbar entlasten, Familien stärken und Leistung wieder lohnend machen. Konkret heißt das:“
  • „Betreuungskosten und Unterhaltsleistungen steuerlich besser berücksichtigt werden, um Familien gezielt zu entlasten.“
  • „Familien durch Familienfreibeträge auch tatsächlich stärker entlasten.“

Freie Wähler

Kita

  • „Zielgerichtete Familienpolitik zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Steigerung der Geburtenrate (z. B. Kinderbetreuung, Begrüßungsgeld, Baukindergeld usw.).“
  • „Eine erfolgreiche Bildungspolitik beginnt bereits in den Familien und in Einrichtungen wie Kindertagesstätten, Vorschulen und Grundschulen mit überschaubaren Gruppen- und Klassengrößen. Es ist wichtiger denn je, die persönliche Entwicklung und die Ausbildung der individuellen Fähigkeiten in kleineren Gruppen intensiv zu begleiten und zu schulen.“
  • „Erziehung und Persönlichkeitsbildung bereits im frühesten Kindesalter erfolgen. Schon in der Kita sollte die Schaffung guter Fundamente aus Wissen, Vertrauen, Sozialkompetenz und Werten erfolgen. Mit dem derzeitigen Betreuungsschlüssel von einer Fachkraft auf 14 Kinder kann maximal von einer Betreuung aber nicht von Erziehung gesprochen werden. Unter diesen Rahmenbedingungen wird es auch künftig keine Verbesserung beispielsweise bei der Erlangung von Schwimmstufen vor Eintritt ins Schulalter geben. Im Gegenteil: Da der Geburtenrückgang sich verstetigt genügen die Kinderzahlen nicht, sodass immer mehr Einrichtungen schließen müssten, obwohl Kindesbetreuung ein Grundpfeiler der Daseinsvorsorge ist. Wurde bis vor Kurzem noch mit großen, vom Land finanzierten Kampagnen, für das Berufsbild Erzieherin/Erzieher geworben, so stehen heute Maßnahmen wie Frühruhestand und Entlassungen zur Debatte. FREIE WÄHLER stellen sich energisch gegen diese Entwicklungen. Vielmehr sollte die Chance genutzt werden, um den Betreuungsschlüssel zu verbessern.“
  • „Gleichwohl wir hinter der kostenfreien Kita als solches stehen, muss sich in der nächsten Legislaturperiode eine Kommission mit der Finanzierung dieses Prinzips auseinandersetzen. Anderenfalls werden Kreise und Gemeinden diese finanzielle Last nicht fortwährend stemmen können.“

Familie

  • „Strukturelle Anpassung in Dörfern und Städten hin zu kinder-, familien- und seniorenfreundlichen Orten.“

GRÜNE

LGBTIQ

  • „Queere Menschen sind ein Teil Mecklenburg-Vorpommerns. Sie gehören zu unserem Alltag, in Schulen, am Arbeitsplatz und im öffentlichen Leben. Doch viele erleben noch immer Ausgrenzung, Unsicherheit und fehlende Unterstützung. Wenn Menschen nicht sie selbst sein können, ist unsere Gesellschaft nicht frei.“
  • „Wir stärken queeres Leben und setzen uns für echte Gleichberechtigung und die Überwindung patriarchaler Strukturen ein.“
  • „Wenn Menschen wegen ihres Geschlechts, ihrer Religion, einer Behinderung oder weil sie queer sind, bedroht, diskriminiert oder ausgegrenzt werden, dann schwächt das nicht nur sie. Es zermürbt unser Zusammenleben und begrenzt unsere Gesellschaft. Niemand in MV darf Angst haben, er oder sie selbst zu sein.“

Gender

  • „Wir schützen und stärken Frauen* – also Frauen und alle im Patriarchat benachteiligten Menschen, etwa Lesben, intergeschlechtliche, nichtbinäre, trans und agender Personen. Denn Ungleichheit besteht fort: Frauen verdienen in Deutschland weiterhin deutlich weniger als Männer, übernehmen häufiger unbezahlte Sorgearbeit und sind stärker von Gewalt und Bedrohungen betroffen.“
  • „Wir verankern Gleichstellung verbindlich in allen Bereichen und machen Fortschritte messbar. Mit Instrumenten wie Gender-Budgeting im Landeshaushalt sorgen wir dafür, dass politische Entscheidungen ihre Auswirkungen auf Geschlechtergerechtigkeit systematisch berücksichtigen. Auch in Zukunftsbranchen wie der IT treiben wir Gleichstellung gezielt voran und schaffen verbindliche Rahmenbedingungen für mehr Parität und bessere Arbeitsbedingungen. Gleichzeitig stärken wir Frauen* gezielt auf ihrem Weg in Führungspositionen und sorgen für mehr Parität in öffentlichen Unternehmen.“

Abtreibung

  • „Viele Frauen* kennen die Problematik, mit ihren Symptomen beim Arzt nicht ernst genommen zu werden; Sich während der Schwangerschaft über die Entfernung zur nächsten Entbindungsstation und die Nachbetreuung in Wochenbett und Stillzeit Sorgen zu machen. Gleichzeitig fühlen sich viele bei einem möglichen Schwangerschaftsabbruch allein gelassen.“

Kita

  • „Wenn in Kitas kaum noch Zeit für Förderung, Spielen und echte Zuwendung bleibt, die Zahl der Schulabbrüche mit über 10 Prozent wieder Rekordwerte erreicht, Schule zum Abstellgleis wird, junge Menschen den Glauben an ihren eigenen Weg verlieren und Lehramtsstudenten massenhaft hinschmeißen, verbauen wir uns unsere Zukunft. Wie wir ins Leben starten, prägt alles, was folgt – für jeden Einzelnen und für unser ganzes Land. Deshalb darf gerade in Kita und Schule nicht gespart werden – dafür sorgen wir.“
  • „Gute Kinderbetreuung in Kita und Hort sichern wir durch bessere Betreuungsschlüssel. Schüler*innen brauchen mehr Mitbestimmung und Lehrkräfte mehr Unterstützung durch multiprofessionelle Teams. Wir erschaffen neue Wege zum Wissen: zeitgemäß, fair, flexibel und lebenslang, sodass Lernen wieder Spaß macht, die Neugier zurückkehrt und gestillt wird und Eltern sich wieder darauf verlassen können, dass Betreuung und Unterricht funktionieren.“
  • „Ein landesweites Modellprojekt umsetzen, das junge Eltern durch flexible Kinderbetreuung dabei unterstützt, ihre Erwerbsarbeit an ihre Lebenssituation anzupassen, und zwar so, wie sie es wollen.“

Familie

  • „Für uns ist klar: Nur ein familienfreundliches Mecklenburg-Vorpommern ist auch zukunftsfähig. Wir wollen, dass Mecklenburg-Vorpommern zum Familienland wird. Doch steigende Lebenshaltungskosten und unsichere Einkommen setzen viele unter Druck. Armut gefährdet Teilhabe und Zukunftschancen – das nehmen wir nicht hin. Wir stärken Familien gezielt und bauen dafür die soziale Infrastruktur aus, sichern Beratungsangebote flächendeckend und unterstützen sie durch Entlastungen in der Kita- und Schulverpflegung.“
  • „Wenn Kinder aufbewahrt und nicht betreut werden, belastet das die Familien jeden Tag und Kinder oft weit darüber hinaus.“
  • „Wir wollen Mecklenburg-Vorpommern zu einem Bundesland machen, in dem alle Kinder und jungen Menschen sicher aufwachsen, gehört werden und echte Chancen auf Entwicklung und Teilhabe haben. Dazu bauen wir den präventiven Kinderschutz aus und sorgen für gut erreichbare Beratungs- und Unterstützungsangebote für Kinder, junge Menschen und Familien. Junge Menschen brauchen Räume, in denen sie sich entfalten können. Deshalb fördern wir offene Kinder- und Jugendarbeit, schaffen sichere Treffpunkte und beteiligen junge Menschen stärker an politischen und gesellschaftlichen Entscheidungen.“
  • „Familienfreundliche Arbeitsmodelle im öffentlichen Dienst stärken, etwa durch flexible Arbeitszeiten und Rückkehrprogramme nach der Elternzeit.“

ÖDP

Kita & Kinderrechte

  • „Wir wollen die volle Wahlfreiheit und Gleichstellung der Betreuung von Kindern innerhalb und außerhalb der Familie. Der Betreuungsschlüssel sollte bis zum Alter von drei Jahren bei 1:3 liegen; darüber hinaus bei 1:8. Das Essen in Kitas und Horten wird grundsätzlich regional und ökologisch hergestellt. Alle Schüler werden mindestens ein Jahr im Fach „Umwelt, Ökologie und Ernährung“ unterrichtet. Kinderrechte werden umgesetzt. Kinderschutz erhält höchste Priorität.“

SPD

Sexuelle Identität

  • „Auf Bundesebene setzen wir uns für die Ergänzung der Diskriminierungsverbote in Artikel 3 des Grundgesetzes um das Merkmal „sexuelle Identität“ sowie die vollständige Gleichstellung von „Regenbogenfamilien“ im Familien- und Abstammungsrecht ein.“

Trans

  • „Wir wollen eine langfristige Perspektive für die neu geschaffene Beratung für trans*, inter* und nichtbinäre Menschen erreichen helfen. Die CSDs als größte Veranstaltungen der queeren Community in MV sind gerade auch in kleineren Städten für die Sichtbarkeit von LSBTIQ* unverzichtbar und werden weiterhin von uns unterstützt.“

LGBTIQ

  • „Unsere besondere Aufmerksamkeit gilt Menschen, die herausgehobenen Schutz benötigen – darunter Frauen, Minderjährige, LSBTIQ* Personen und Menschen mit Behinderungen. Wir wollen für sichere Unterbringung, passgenaue Angebote und geschulte Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sorgen. Wir stellen uns entschlossen gegen jede Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und dulden keine Ausgrenzung aus der Mitte unserer Gesellschaft.“
  • „Erfolge wie die „Ehe für alle“ und das Selbstbestimmungsgesetz werden wir verteidigen, die Regenbogenflagge soll weiterhin an öffentlichen Gebäuden wehen dürfen. Queere Lebensentwürfe wollen wir noch besser vor Diskriminierung schützen, indem wir unser politisches Handeln konsequent am Landesaktionsplan Vielfalt ausrichten und gemeinsam mit der Community weiterentwickeln.“

Kinderwunschbehandlung

  • „Wir stehen für Selbstbestimmung in Fragen der Familienplanung. Wir werden die Förderung von Kinderwunschbehandlungen weiterführen.“

Kita & Schule

  • „In dieser Legislatur haben die von uns eingeführte Beitragsfreiheit in Krippe, Kindergarten und Hort mit dem beitragsfreien Ferienhort verstetigt und vollendet. Die Kita-Beitragsfreiheit ist nicht nur die größte Entlastung der Familien in der Geschichte unseres Landes, sondern auch die Grundlage dafür, dass Erzieherinnen und Erzieher angemessen bezahlt werden können. Gleichzeitig sorgt die Beitragsfreiheit für mehr Chancengerechtigkeit. Unsere Kinder verdienen die beste Betreuung und Bildung, unabhängig vom Einkommen der Eltern. Wir lassen Eltern nicht allein.“
  • „Für uns als SPD MV bedeutet dies ganz klar: Beitragsfreiheit und Qualität gehen Hand in Hand. Auch zukünftig werden wir an der Kita-Beitragsfreiheit festhalten!“
  • „Einen besonderen Fokus legen wir weiterhin darauf, dass Förderbedarfe in der Kita noch besser und früher erkannt und durch gezieltere Förderung – wo möglich – behoben werden. Damit allen Kindern ein guter Start in das Schulleben ermöglicht wird, prüfen wir, wie die basalen Fähigkeiten im Rahmen der Vorschule noch weiter gestärkt werden können.“
  • „Wir haben den landesweiten Aufbau von Kinder- und Familienzentren initiiert. Diese haben sich als unterstützende Strukturen für Familien etabliert und bewährt und tragen zum Bildungserfolg bei, indem sie den Übergang von der Kita in die Schule begleiten. Die erfolgreichen Kinder- und Familienzentren werden wir daher beibehalten und bei Bedarf weitere Standorte unterstützen.“
  • „Wir stehen für ein Schulsystem, in dem alle Kinder und Jugendlichen möglichst gemeinsam und demokratisch lernen und individuell bestmöglich gefördert werden, um einen ihrem Potenzial entsprechenden höchstmöglichen Schulabschluss zu erreichen. Alle Schülerinnen und Schüler sollen ihre Talente mit gleichen Chancen in vielfältiger Art und Weise, unabhängig von ihren Lernvoraussetzungen und familiären, sozialen und ökonomischen Bedingungen, entwickeln können. Das bezieht sich auch auf leistungsstarke und hochbegabte Schülerinnen und Schüler. Grundlegend dafür sind die Durchlässigkeit und eine hohe Qualität des gesamten Bildungssystems. Wir werden dafür in den kommenden Jahren alle möglichen Schritte gehen und vorantreiben, um die baulichen, sächlichen, rechtlichen, konzeptionellen und personellen Voraussetzungen zu schaffen. Personalressourcen, die im Bildungssystem aufgrund zurückgehender Geburtenzahlen frei werden, wollen wir schrittweise in Verbindung mit bereits Vorhandenem zur Qualitätsverbesserung des Systems einsetzen. Unseren hervorragend ausgebildeten Erzieherinnen und Erzieher werden wir bei Bedarf Angebote machen, um gemeinsam mit ihnen die Qualität entlang des Bildungsweges von der Kita bis zur Berufsschule weiter zu verbessern.“
  • „Beste Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Wir werden deshalb das Erststudium bis zur Erlangung des konsekutiven Masters bzw. eines vergleichbaren Abschlusses weiterhin für die Studierenden gebührenfrei stellen.“

Familie

  • „Familien und alle Generationen brauchen verlässliche Unterstützung. Und mehr denn je geht es darum, den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu stärken und gemeinsam gegen Spaltung, gegen Verunsicherung und gegen diejenigen, die unser Miteinander infrage stellen, einzustehen.“

Tierschutzpartei

LGBTIQ

  • „Die Istanbul-Konvention muss in Mecklenburg-Vorpommern vollständig umgesetzt werden. Gewalt gegen Frauen, Kinder, queere Menschen, Menschen mit Behinderung und andere besonders gefährdete Gruppen ist kein privates Problem, sondern eine politische Aufgabe.“
  • „Mecklenburg-Vorpommern braucht eine klare Haltung gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus, Rassismus, Queerfeindlichkeit, Misogynie, Antiziganismus, Islamfeindlichkeit, Verschwörungsideologien und jede Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.“

Volt

LGBTIQ

  • „Mecklenburg-Vorpommern weist eine der höchsten Zustimmungsraten zu fremdenfeindlichen Einstellungen bundesweit auf. Rassismus, Sexismus und Queerfeindlichkeit zeigen sich unter anderem in Schulen, Behörden und potenziell auch in Sicherheitsstrukturen. Menschen sind bei Diskriminierung durch staatliche Stellen bislang nur unzureichend geschützt. Bestehende Initiativen reichen nicht aus.“

Kita & Schule

  • „Viele Familien kämpfen im Schul- und Kita-Alltag mit finanziellen, organisatorischen und inhaltlichen Hürden, die Kinder benachteiligen. Ungleiche Zugangsmöglichkeiten zu gesunder Ernährung beeinträchtigen Konzentration, Leistung und Gesundheit, während versteckte Kosten für Schulmaterialien einkommensschwache Familien besonders belasten. Dies verstärkt Bildungsungleichheit, schränkt Teilhabe ein und erschwert von Anfang an faire Chancen für alle Kinder.“
  • „Langfristige Absicherung der Beitragsfreiheit, Gewährleistung frühkindlicher Bildung als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge, unabhängig vom Einkommen der Eltern.“
  • „Kostenfreie, gesunde Mahlzeiten verbessern die Konzentration, die Leistungsfähigkeit und das allgemeine Wohlbefinden der Kinder. Gleichzeitig werden soziale Unterschiede in der Kita- und im Schulalltag reduziert, da alle Schüler*innen die notwendigen Voraussetzungen für Lernen und Teilhabe haben. Durch bereitgestellte Schulmaterialien entfallen versteckte Kosten, Bildungsbarrieren werden abgebaut und Chancengleichheit wird aktiv gefördert. Kinder können sich stärker auf das Lernen konzentrieren und Eltern werden finanziell entlastet, besonders in einkommensschwachen Familien.“
  • „Gewährleistung von Lernmittelgerechtigkeit durch die kostenlose Bereitstellung von Endgeräten für die schulische Nutzung, sodass digitales Lernen nicht vom Elternhaus abhängt.“
  • „Zentrale Bereitstellung von Lehrmaterialien, sodass Familien keine zusätzlichen Kosten tragen müssen und alle Kinder Zugang zu denselben Lernmitteln haben.“

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