Die Revolution frisst ihre Kinder: Transgender-Aktivisten attackieren Feministen

Folgendes ist nicht etwa Satire, sondern bitterer Ernst: Die britische Philosophieprofessorin Kathleen Stock, eine bekannte lesbische Feministin (!), hat ihre Stelle an der Universität Sussex aufgeben müssen, nachdem sie von Transgender-Aktivisten monatelang regelrecht gehetzt worden war.

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Stocks Vergehen: „Transphobie“! Denn – wer hätte das gedacht – sie beharrt auf der Feststellung, dass Geschlecht eine biologische Realität sei und nicht nach Belieben gewechselt werden könne. Sie warnt vor den Gefahren für Frauen, die von „Transfrauen“ ausgehen, wenn diese etwa in Frauenumkleiden und -gefängnissen zugelassen werden.

Damit begann die Hexenjagd: Steckbriefe von ihr wurden verteilt, Demonstrationen vor der Uni abgehalten, ein offener Brief forderte ihre Entlassung, man riet ihr zum Personenschutz. „Die Hexe ist tot“, las man nach ihrem Rückzug im Netz. Jetzt ernten Feministinnen, was der Feminismus durch Entfachung des Geschlechterkriegs gesät hat.

Alexander Kissler kommentiert den Vorfall, der in Großbritannien kein Einzelfall ist: „Vielfalt wird zur Einfalt, wenn sie sich vom Ideal zur Ideologie wandelt. Die Intoleranz triumphiert, und die Vernunft stirbt, wo eine bestens vernetzte weltanschauliche Lobbygruppe zu Macht und Einfluss gelangt.“

Kein Sinn für Humor

Die aggressive Transgender-Lobby macht wahrlich keine Gefangenen: Ein von „Monty Python“-Star Terry Gilliam inszeniertes Musical in London wurde jüngst wegen politisch unkorrekter Transgender-Aussagen des Künstlers abgesagt. In Kalifornien demonstrierten Netflix-Mitarbeiter gegen den Komiker Dave Chappelle, der in seiner Netflix-Show gesagt hatte, dass Geschlecht „eine Tatsache“ und die LSBT-Szene „zu sensibel“ seien.

Die einflussreiche Minderheit hinter diesen „Shitstorms“ erhält medial ein riesiges Sprachrohr und erweckt den falschen Anschein, sie repräsentiere die Mehrheit. Auch bei uns.

Selbst Alice Schwarzer gerät unter Beschuss

Als vor wenigen Tagen bekannt wurde, dass Alice Schwarzer einen kritischen Sammelband über Transsexualität veröffentlichen wird, erbosten sich umgehend einige „woke“ Journalisten auf Twitter. Dabei hatte noch keiner von ihnen das Buch lesen können, schließlich erscheint es erst im April.

Bleiben wir angesichts dieser medialen Drohkulisse gelassen! Der Kampf um die Deutungshoheit über das Transgender-Thema ist noch nicht entschieden und die kritischen Stimmen häufen sich.

Unsere Aufklärungsarbeit trägt dazu bei: Unsere faktenreiche Broschüre „Transgender-Hype: Angriff und Abwehr“ wurde seit ihrem Erscheinen im Juli bereits 33.000 Mal versandt und verteilt. Die Bestellungen reißen nach wie vor nicht ab. Und das war nicht unsere letzte Wortmeldung dazu. Wir bleiben dran.