Das Projekt „Schule der Vielfalt – für eine Schule ohne Homo- und Trans*feindlichkeit“ ist bisher nur wenigen Menschen in Deutschland bekannt. Dabei greift es tief in den Alltag vieler minderjähriger Schüler ein und indoktriniert sie mit der LSBT-Ideologie.
Das staatlich geförderte Projekt ist mittlerweile in fast allen Bundesländern präsent und wird über lokale Trägervereine organisiert. Wir dokumentieren die Aktivitäten der „Schule der Vielfalt“ in den Bundesländern und beginnen mit der Hauptstadt:
Fünf Schulen in Berlin machen mit
Eine Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Tommy Tabor und Thorsten Weiß (AfD) an die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie ergab, dass in Berlin seit 2018 fünf Schulen an dem Projekt „Schule der Vielfalt“ beteiligt sind: Die Fritz-Karsen-Schule (Neukölln) seit 2018, das Leonardo-da-Vinci-Gymnasium (Neukölln) seit 2019, die Gail S.-Halvorsen-Schule (Dahlem) seit 2019, die Clay-Schule (Neukölln) seit 2019 und die Nelson-Mandela-Schule (Wilmersdorf) seit 2022.
Diese Schulen gehen eine „Selbstverpflichtung“ ein, das LSBT-Thema im Schulalltag flächendeckend präsent zu machen und Lehrer und Schüler gleichermaßen zu indoktrinieren: Laut Senat benennen die Schulen „eine Ansprechperson und diese nimmt an Vernetzungstreffen teil, Teile des Kollegiums absolvieren Fortbildungen zum Thema ‚Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt‘, das Thema wird als übergreifendes Thema gemäß Rahmenlehrplan im Unterricht behandelt, es finden regelmäßige thematische Workshops für Schülerinnen und Schüler statt. Die Aktivitäten werden der Fachstelle Queere Bildung jährlich rückgemeldet. Eine Plakette mit dem Label wird am Schulgebäude angebracht.“
Was passiert an den „Schulen der Vielfalt“ wirklich?
Die Schulen kommen dieser Selbstverpflichtung nach: Zum Beispiel wurde an der Fritz-Karsen-Schule beschlossen, ein „Label ‚Come in – Wir sind offen!‘ sichtbar im Eingangsbereich“ anzubringen, einen „Aktionsplan gegen homo- und transfeindliche Beschimpfungen und Mobbing“ zu entwerfen, „sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in verschiedenen Fächern“ sichtbar zu machen und u.a. Projekttage, Filmvorführungen und Ausstellung zu diesen Themen zu organisieren. Zudem werden „Plakate gegen Homofeindlichkeit“ im Schulflur aufgehängt, am Schulfest die Regenbogenflagge gehisst und eine „Ansprechperson für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt“ ernannt.
Die Nelson-Mandela-Schule, eine Gesamtschule mit Grund- und Sekundarstufe, treibt es noch bunter: In ihrem eigenen Jahresbericht für das LSBT-Projekt ist u.a. von „Sexualkunde-Workshops für alle Achtklässler:innen“, „LGBTQIA+ Zine-Workshops in der Grundschule“ sowie Ausstellungen und Workshops mit „queeren Aktivist:innen aus verschiedenen Ländern“ die Rede. Die Grundschüler müssen Kunstwerke für den „Pride Day“ herstellen, eine „Pride-Feier“ inklusive Drag Queen-Lesung und eine „Pride-Demonstration“ organisieren. Besonders brisant: Der Bericht rühmt sich, dass mehrere Schülern bei der „Geschlechts- und Namensänderung an der Schule“ und beim „Coming-out-Prozess zu Hause“ unterstützt wurden. Außerdem wurde die erste geschlechtsneutrale Schultoilette in der Grundschule eröffnet.
Hunderttausende Euro Steuergeld pro Jahr
Mit neutraler Information der Schüler im Rahmen des Unterrichts haben diese Aktivitäten längst nichts mehr zu tun. Im Gegenteil handelt es sich dabei um die gezielte Indoktrination der Schüler mit kontroversen politischen Themen und das ohne, dass es vom Lehrplan gefordert oder von den Eltern bewilligt wurde. Laut der Schriftlichen Anfrage unterstützt der Senat diese Vorgänge jedoch mit Steuergeld:
Die Koordination der Projektschulen übernimmt in Berlin der Verein QUEERFORMAT e. V.: 2017 und 2018 erhielt der Verein 4.660 bzw. 3.000 Euro für die Umsetzung der „Schule der Vielfalt“ im Rahmen des vom Senat geförderten Programms „Bildungsinitiative QUEERFORMAT“. 2019 wurde das Projekt jedoch in das Programm „Fachstelle Queere Bildung“ verlagert – immer noch in den Händen von QUEERFORMAT e.V. Seitdem hat sich der Betrag an Steuergeld, den der Verein für die „Schule der Vielfalt erhält, mehr als verhundertfacht(!): 2019 359.999 Euro, 2020 387.835 Euro, 2021 399.529 Euro, 2022 419.498 Euro, 2023 458.575 Euro und 2024 478.703 Euro.
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Die „Schule der Vielfalt“ ist ein eindeutiger Verstoß gegen das Indoktrinations- und Überwältigungsverbot des Beutelsbacher Konsenses und darf somit von keiner Landesregierung mit Steuergeld gefördert werden. Um über dieses Projekt flächendeckend aufzuklären, hat DemoFürAlle ein Faltblatt produziert, das Sie hier kostenfrei bestellen und verbreiten können.