Leihmutterschaft: Ndl. Regierungschef wird „Vater“

Die Fälle homosexueller Männer in der Spitzenpolitik, die sich ein Kind per Leihmutter bestellen, häufen sich auffällig. Nach Jens Spahn sorgt jetzt sogar ein europäischer Regierungschef für die Schlagzeile, diesmal der Ministerpräsident der Niederlande, Rob Jetten (Democraten 66), der seit Februar 2026 eine Minderheitsregierung führt.

Am Montag präsentierte sich Jetten smart auf Instagram mit seinem Partner und dem Ultraschall-Foto eines Kindes und verkündete in lockerem Happy-Daddy-Modus, eine Leihmutter trage dieses derzeit für sie aus. Mit anderen Worten: Einmal mehr wird ein wehrloses Kind mit dem Ziel gezeugt, es nach der Geburt seiner Mutter wegzunehmen. Einmal mehr wird einem Kind planmäßig sein natürliches Recht auf seinen Vater und seine Mutter verwehrt.

In den Niederlanden sind bezahlte Leihmutterschaft und deren gewerbliche Vermittlung verboten. Geduldet wird jedoch – anders als in Deutschland – die vermeintlich unbezahlte Leihmutterschaft, die verharmlosend auch „altruistisch“ genannt wird. Ein eigenes Leihmutterschaftsgesetz fehlt bis heute. Rechtlich gilt zunächst die Leihmutter als Mutter. Die Bestellväter erlangen erst durch Anerkennung und Adoption ihren rechtlichen Elternstatus.

Regierungschef nutzt Grauzone aus

Wie im Fall Jens Spahn testet auch der niederländische Regierungschef die Grenze des gerade noch nicht Strafbaren und nutzt eine Grauzone aus: Laut seinen Angaben seien Leihmutter und Eizellspenderin Bekannte des Paares, Geld solle nicht fließen. Selbst, wenn das stimmen sollte, ändert es an der menschenverachtenden Trennung des Kindes von seiner Mutter nichts. 

An dem Fall Jetten stösst zusätzlich besonders übel auf, dass ein 2023 von einem Minister der Democraten 66 eingebrachter Gesetzentwurf Leihmutterschaft ausdrücklich legalisieren soll: Ein Gericht könnte damit schon vor der Schwangerschaft festlegen, dass die Bestelleltern ab der Geburt die rechtlichen Eltern sind, ohne Adoption. Sogar die öffentliche Suche nach einer Leihmutter wäre erlaubt.

Welche Agenda steckt hinter Leihmutterschaft?

Da drängt sich die Frage auf: Hat Jettens Babybestellung politische Gründe, um mit medial inszenierten Emotionen die öffentliche Meinung in Richtung Leihmutterschafts-Legalisierung zu drehen?

Wie dem auch sei, jedes verzweckte, entrechtete Kind schreit danach: Leihmutterschaft muss international geächtet werden! Italien hat vorbildlich 2024 auch die Leihmutterschaft im Ausland unter Strafe gestellt. Bis zu zwei Jahren Haft und eine Million Euro Geldstrafe. Deutschland muss folgen, denn wer ins Ausland ausweicht, bleibt hier bislang straffrei.

Helfen Sie mit, das Bewusstsein für das Unrecht von Leihmutterschaft zu schärfen: Bestellen Sie jetzt kostenlos das DemoFürAlle-Faltblatt und verteilen Sie es an Freunde und Nachbarn, in Ihrer Gemeinde oder am Arbeitsplatz. Wir können diese internationale Agenda aufhalten, wenn wir möglichst breit darüber informieren, was wirklich hinter Leihmutterschaft steckt.

Dieser Artikel und die Arbeit von DemoFürAlle existieren nur Dank Ihrer großzügigen Unterstützung. Bitte teilen Sie den Artikel in Sozialen Medien und unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende! Vielen Dank!