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Organisierter Kindesmissbrauch: Studie deckt Pädo-Netzwerke in Berlin auf

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Eine neue Studie deckt weitere pädosexuelle Netzwerke auf und zeigt lange bestehende unheilvolle Verbindungen der Pädo-Lobby mit der Schwulenbewegung und linken Szene sowie mit renommierten Wissenschaftlern. Die Aufarbeitung darf aber hier nicht enden: Alle Akten müssen geöffnet und die Mitverantwortlichen genannt werden.

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Plötzlich sind die pädosexuellen Netzwerke wieder im Rampenlicht der Berichterstattung: Die Vorstudie der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs, die selbst in der Kommission mit Hürden und Gegenwind zu kämpfen hatte, ist am 24. Februar 2021 veröffentlicht worden. Die Folge war eine erneute Welle der Empörung in den Medien. FAZ, WELT, SZ, Tagesspiegel, B.Z., taz und andere haben bereits darüber berichtet.

Die von der Kunsthistorikerin Iris Hax und dem Kulturwissenschaftler Sven Reiß durchgeführte Vorstudie zeigt erneut, was die Aufarbeitungsprozesse in der Odenwaldschule, bei den Grünen, bei pro familia, dem Kinderschutzbund und im Fall Helmut Kentler bereits gezeigt hatten: Über Jahrzehnte bestand in Berlin und ganz Deutschland ein breites pädosexuelles Netzwerk aus staatlichen und privaten Institutionen, Parteien, Gruppierungen, Wissenschaftlern und einzelnen Aktivisten.

Diese lobbyierten für die Legalisierung von „Knabenliebe“, vermittelten Kinder und Jugendliche, insbesondere aus schwierigen sozialen Verhältnissen, an Pädosexuelle und zwangen sie in die Prostitution. Hax und Reiß haben für den Zeitraum zwischen den 1970er und 2000er Jahren das propädophile Milieu in Berlin anhand neuer Archivmaterialien untersucht und bereits bekannte Zusammenhänge neu beleuchtet.

Viele Homosexuelle solidarisierten sich lange mit Pädosexuellen

Die Vorstudie konzentriert sich hauptsächlich auf die Verknüpfung pädosexueller und homosexueller Interessen. In weiten Teilen der Homosexuellenbewegung wurden Pädosexuelle geduldet, wenn nicht sogar unterstützt: „Die Pädos gehrten überall dazu“, schrieb 2015 queer.de. Im Rückblick eines Zeitzeugen erfährt man beispielweise, dass „in einschlägigen Buchhandlungen“ „stapelweise“ Fotos von Kindern in sexualisierten Posen auslagen, „weil der Profit enorm war (S. 81). Es gab bis in die 90er keinen nennenswerten Aufschrei dagegen“. Homosexuelle Verlage und Zeitschriften, Kunstgalerien, Arbeitsgemeinschaften und Beratungsstellen baten teilweise bis in die 2000er Pädosexuellen eine öffentliche Plattform.

Der Kampf für die Abschaffung des § 175 StGB, der bis in die 1990er eine höhere Schutzaltersgrenze für sexuelle Handlungen zwischen Männern festlegte, wurde mit dem Kampf für die Legalisierung der „Knabenliebe“ verknüpft. Dies versuchten Pädophilenaktivisten geschickt umzusetzen: Da die Gesellschaft Pädosexualität im Allgemeinen noch nicht akzeptierte, wollte man sich zunächst darauf fokussieren, die Schutzaltersgrenze für homosexuelle Beziehungen herabzusetzen, um sie dann Schritt für Schritt gänzlich abzuschaffen.

Zwischen vielen Homosexuellen und Pädosexuellen bestand also „eine Solidarität“, wie der ehemalige grüne Politiker und Homosexuellenaktivist Thomas Birk vor Jahren zugab. Dies wird deutlich am Beispiel des Schwulen Museums Berlin, das Ende der 1990er eine Zusammenarbeit mit der AG Pädophilie Berlin begann, um Archivalien verstorbener Pädophiler und Päderasten zu sammeln. Erst mit der neuen Leitung nahm das Schwule Museum deutlich Stellung gegen Pädosexualität, bis es alle Materialien für die Einsicht der Aufarbeitungskommission zur Verfügung stellte. Ein gründlicher Aufklärungsprozess aller Akteure der Szene lässt aber bis heute auf sich warten, weshalb Ingo Fock, ein Missbrauchsopfer, der für die Studie angehört wurde, heute sagt: „Die Schwulenbewegung zum Beispiel muss sich fragen, welche Verantwortung sie für ihre Vergangenheit trägt.“

Das Problem mit den „Kinderrechten“

Auch das linksalternative Milieu für die Interesse von Pädosexuellen aufgeschlossen, vor allem in der berüchtigten Indianerkommune, die sich pädosexuelle Forderungen zu eigen machte. Dort argumentierte man nicht ausgehend von den Bedürfnissen Pädosexueller, sondern „primär mit den (vermeintlichen) Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen“ und stellte damit laut dem Hildesheimer Historiker Jan-Henrik Friedrichs „die prominenteste Vertreterin des Kinderrechteflügels innerhalb der Pädophiliebewegung dar“ (S. 105). Auch die Mädchenkommune Oranienstraße, die nach außen hin offen als „Pädo-Lesben-WG“ auftrat und für die sexuelle Befreiung der Kinder gegen patriarchalische Strukturen und bürgerliche Moral kämpfte, nahm Bezug auf angebliche „Kinderrechte“.

Eine einflussreicher Vertreterin pädosexueller Interessen war auch die Deutsche Studien- und Arbeitsgemeinschaft Pädophilie (DSAP), gegründet 1979, die in enger Verbindung mit der Humanistischen Union (HU) stand, sich aber 1983 aufgrund eines internen Streits zwischen zwei Flügeln, der Krefelder und der Berliner Gruppe, auflöste: Die Krefelder sahen „Kinderficken als höchstes Stadium der Pädagogik“ an, die Berliner vertraten den Ansatz „Kinderficken, weil’s die Beteiligten wollen“ (S. 50).

Aus Mitgliedern der DSAP entstand schließlich die Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität (AHS), die ebenfalls eine Plattform für als „Kinderrechte“ getarnte „Knabenliebe“ war. In einem Positionspapier von 1988 argumentiert die AHS für das sexuelle Selbstbestimmungsrecht der Kinder, weil diese angeblich einvernehmliche sexuelle Kontakte haben könnten, auch mit pädophil veranlagten Erwachsenen. Erst 2004 distanzierte sich die HU von der AHS.

Neues Argument: Sexuelles Selbstbestimmungsrecht der Kinder

Den heutigen Befürwortern von „Kinderrechten“ im Grundgesetz pädophile Zwecke zu unterstellen, wäre in den allermeisten Fällen falsch. Aber man darf die Tatsache nicht verschweigen, dass sich Pädophilenaktivisten immer noch als Verfechter von „Kinderrechten“ darstellen. Den Beweis dafür liefert der in der Vorstudie erwähnte Dieter Gieseking, Pädophilenaktivist und Moderator des Forums Krumme 13, der am 9. Februar 2021 eine Petition für die Verankerung von „Kinderrechten“ und sexueller Identität ins Grundgesetz ins Leben gerufen hat. Im Petitionstext schreibt er folgerichtig: „Beide Grundgesetzänderungen sind auch mit der sexuellen Selbstbestimmung verbunden.“ Denn darum geht es Gieseking und der propädophilen Bewegung: Unter Berufung auf das sexuelle Selbstbestimmungsrecht der Kinder pädosexuelle Kontakte straffrei zu machen.

Damit ist es klar, dass die Änderung des Art. 6 Grundgesetz durch „Kinderrechte“ eine Büchse der Pandora aufmachen könnte, deren weitreichende Konsequenzen derzeit nicht absehbar sind. Wer sich mit der aktuellen deutschsprachigen Sexualpädagogik auseinandersetzt, wird teilweise ähnliche Begrifflichkeiten wie bei Pädophilenaktivisten finden.

Zum Beispiel ging der einflussreiche Sexualpädagoge Uwe Sielert 2014 noch vom „sexuellen Selbstbestimmungsrecht“ von Kindern und Jugendlichen aus und fragte sich, wie diese Selbstbestimmung „anders zunehmen [soll] als durch Informationen, Reflexionsangebote, Beratung und Stärkung der eigenen sexuellen Identität sowie die Erlaubnis zu eigenen auch sexuellen Erfahrungen“. Zwar verurteilt er sexuelle Kontakte zwischen Kindern und Erwachsenen, trotzdem kann diese Anerkennung angeblicher sexueller Wünsche von Kindern leicht umgedeutet oder falsch verstanden werden.

Die Mitschuld der Wissenschaftler

Die Studie deutet außerdem eine Verbindung mit einigen wissenschaftlichen Disziplinen wie der Sozialpädagogik, den Erziehungs- und Sexualwissenschaften an. Prof. Dr. Sabine Andresen, Vorsitzende der Aufarbeitungskommission, zufolge konnte von den 1970er bis in die 2000er Jahre in Berlin „eine Pädagogik, die sich von den Traditionen der autoritären und gewalttätigen Erziehung (…) bewusst absetzen wollte, (…) Räume [schaffen], in denen Kinder und Jugendliche (…) sexuelle Gewalt erlitten haben“ (S. 9).

Dies bestätigen auch die Opfer, die den Eindruck haben, dass Täter „auch deshalb geschützt wurden, weil sie die ‚richtige‘ Programmatik vertreten haben“, sich zu „Sprechern einer neuen, befreiten Pädagogik“ erklärten und „im Lichte renommierter (…) Wissenschaftler nahezu unangreifbar“ waren (S. 16). Das beste Beispiel dafür ist der Psychologe Helmut Kentler, der trotz seines bekannten Eintretens für pädophile Interessen hohes Ansehen genoss und mit seinen unwissenschaftlichen Thesen noch heute die neo-emanzipatorische Sexualpädagogik maßgeblich prägt.

Die Aufklärungsarbeit muss weiter gehen

In erziehungswissenschaftlichen Disziplinen, in der homosexuellen Community, im linksalternativen Milieu ist es nun höchste Zeit für eine lückenlose und profunde Aufarbeitung. Viele Fragen bleiben offen, viele Namen unbenannt: Diese müssen ans Licht kommen und für ihre Taten strafrechtlich verfolgt werden. Auch staatliche Behörden müssen zu dieser Aufklärung beitragen. Wie Iris Hax und Sven Reiß kommentarlos erwähnen, wurde auf ihre Anfragen beim „Großteil der Bezirksjugendämter und der Staatsanwaltschaft“, um in die Akten Einsicht zu erlangen, nicht einmal geantwortet. Ein offener Umgang sieht definitiv anders aus.

Sabine Andresen bringt es auf den Punkt: „Die Vorstudie zeigt auf, dass pädosexuelle Aktivisten in Berlin öffentlich agierten. Sehr viel Archivmaterial war in Zeitschriften oder Flugblättern öffentlich zugänglich, sexuelle Ausbeutung am Bahnhof Zoo war sichtbar, auch für Polizei und Behörden“ (S. 19). Aufarbeitung ist keine Option – sie ist eine Pflicht, besonders gegenüber den Opfern. Deswegen fordert das Aktionsbündnis DemoFürAlle in seiner Petition „Pädosexuelles Netzwerk aufdecken! #KentlerGate“ die Jugend- und Familienministerkonferenz auf, Verantwortliche, Täter und Netzwerke aufzudecken, damit die Opfer Anerkennung und Entschädigung für ihr Leid bekommen.

Bild: Willy Pragher: Blick von der Hardenbergstraße zum Bahnhof Berlin Zoologischer Garten in Berlin-Charlottenburg (Ausschnitt), Deutsche Digitale Bibliothek, Lizenz CC BY 3.0.