Bordell-Aufgabe für Achtklässler in Kevelaer

Ausgerechnet an einem städtischen Gymnasium in Kevelaer, das nach dem Seligen Kardinal von Galen benannt ist, mußten Achtklässler im Sexualkundeunterricht ein fiktives Bordell entwerfen. „Puff für alle“ hieß die Aufgabe für die 13- bis 15jährigen Schüler, die ein bestehendes Etablissement mit Keller, Erdgeschoß und Obergeschoß modernisieren sollten.

Auf drei Aufgabenblättern wurden die Kinder mit unvorstellbaren expliziten  Fragen konfrontiert wie: „Welches inhaltliche Angebot muß der neue Puff für alle bereithalten? Welche sexuellen Vorlieben müssen in den Räumen wie bedient und wie angesprochen werden?“ Auch das Personal sollten die Schüler planen, samt der „Fähig- und Fertigkeiten“ der Puff-Mitarbeiter.

Bordell-Aufgabe geht auf Sielert-Schülerin zurück

Nachdem die Rheinische Post diesen skandalösen Vorfall öffentlich gemacht hatte, verteidigte die Schuldirektorin die verantwortliche Lehrerin: Das Material habe diese bereits in ihrer Ausbildung erhalten. Genau das ist das Erschreckende, entschuldigt nichts und bedarf dringend einer fundamentalen Säuberung! So stammt die Aufgabe „Der neue Puff für alle“ aus dem bereits 2008 erschienenen Methodenhandbuch „Sexualpädagogik der Vielfalt“ von Elisabeth Tuider, das schon damals für einen bundesweiten Skandal sorgte. Tuider und ihre Mitautoren wollen darin ausdrücklich „bewußt Verwirrung und Veruneindeutigung“ stiften und Jugendliche „Heterosexualität als Norm in Frage stellen“ lassen.

Dieser Griff in die Mottenkiste war kein Ausrutscher einer einzelnen Lehrkraft. Diese „Pädagogik“ hat System, und das System hat Namen. In unserer Artikel-Reihe „Kentlers Erben“ stellen wir die Personen vor, die trotz aller verderblichen Folgen für Kinder und Jugendliche weiter an der Kentler-Sielert‘schen „Sexuellen Bildung“ im pädagogischen Lehrbetrieb festhalten. Auch Tuider war bereits Gegenstand der Reihe.

Neuer Beitrag über Holger Dörnemann

Heute präsentieren wir einen weiteren Beitrag, diesmal über den Religionspädagogen Holger Dörnemann. Der habilitierte Theologe ist Privatdozent in München, sitzt im Zentralkomitee der deutschen Katholiken und war Berater des Synodalen Forums „Liebe und Sexualität“. An den umstrittenen Limburger und Hamburger sexualpädagogischen Leitlinien für katholische Bistümer und Schulen hat er führend mitgewirkt.

Mit ihm ist die Kentler-Sielert-Schule auch dort angekommen, wo eigentlich das christliche Menschenbild und die katholische Sexualmoral gelten sollte. Genau diesen Mißstand kritisierten wir jüngst auf unserem Symposium in Kassel, wo auch Dörnemanns Name fiel. 

Lesen Sie hier unseren Artikel über Holger Dörnemann und machen Sie bitte diesen neuen Beitrag sowie die gesamte Reihe besonders unter Pädagogen, Pfarrern und Pastoren bekannt. Solange wir klar benennen, wer hinter solchen Konzepten steht, sind Eltern und Großeltern nicht wehrlos.