Daten zu Trans-OPs: Tausende Jugendliche verstümmelt

Der Trans-Kult hat zu seiner Hochzeit tausende junge Opfer gefordert, wie neue Daten des Wissenschaftlichen Dienstes im Deutschen Bundestag zeigen. Allein im Jahr 2024 ließen 1.075 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 15 und 25 Jahren eine geschlechtsangleichende Operation durchführen. Ausgehend vom Jahr 2007, als in dieser Altersgruppe „nur“ 54 Trans-OPs anfielen, handelt es sich um einen Anstieg von 1.890 Prozent – eine Verzwanzigfachung der irreversiblen Eingriffe an jungen, körperlich gesunden Menschen.

Bisher bildeten Statistiken zur Zunahme von Geschlechtsangleichungen lediglich die Zeiträume vor dem Trans-Hype ab. Die statistische Erfassung endete 2018. Ab den Jahren 2022 und 2023 meldeten Gender-Kliniken auf einmal explodierende Patientenzahlen. Der Trans-Hype unter Jugendlichen und die überfüllten Wartelisten in den Gender-Kliniken wurden zum Medienthema. Doch aktuelle bundesweite Statistiken gab es nicht. Wie stark der jugendkulturell motivierte Anstieg an transgender-medizinischen Eingriffen tatsächlich ausfiel, ließ sich nur erahnen. Trotzdem wurde das Selbstbestimmungsgesetz auf den Weg gebracht, das vor allem Jugendliche zusätzlich massiv gefährdet.

Erstmals Zahlen aus den Jahren 2023 und 2024

Mitte Juni hat der Wissenschaftliche Dienst nun aktuelle Zahlen zu den relevanten Zeiträumen vorgelegt. Die Ausarbeitung ist veröffentlicht unter dem Titel „Geschlechtsangleichende Operationen bei Transsexualität. Aktuelle Entwicklungen zur Kostenübernahme durch die GKV“ (GKV = Gesetzliche Krankenversicherung). Anhand der „fallpauschalenbezogenen Krankenhausstatistik des Statischen Bundesamtes“ schlüsselt der Dienst für die Jahre 2007 bis 2024 „die Anzahl tatsächlich durchgeführter geschlechtsangleichender Operationen“ auf – jeweils für die Altersgruppen unter 15 Jahre, 15 bis 25 Jahre, und fortlaufend in Zehnjahresschritten bis 85 Jahre.

An Patienten unter 15 Jahren wurden im gesamten Zeitraum nur drei Operationen durchgeführt. Auch die Zahlen bei den Senioren ab 65 Jahren fallen gering aus. Aber in den beiden Altersgruppen 15 bis 25 und 25 bis 35 stiegen die Fallzahlen ab 2010 dagegen kontinuierlich und ab 2021 noch einmal deutlich an. Hier zeigt sich schon im Vergleich mit der angrenzenden Altersgruppe der 35- bis 45-Jährigen der zugrundeliegende Effekt einer jugendkulturellen Dynamik. Bei den Mitte 30- bis Mitte 40-Jährigen wuchs die Zahl der Eingriffe ausgehend von 146 OPs im Jahr 2007 relativ langsam und erreichte 2024 mit 542 OPs ihren höchsten Wert.

Bei den jüngeren Trans-Patienten hingegen korreliert der Anstieg der OP-Zahlen über die Jahre hinwegmit der Entwicklung der „Trans-Selbstdiagnose“ von einem Phänomen, das zunächst Jugendpsychiatern auffiel, zu einemKult, der plötzlich eine ganze Generation erfasste und jede Schule betraf. Die Erhebung des Wissenschaftlichen Dienstes spiegelt entscheidende Wegmarken und Beschleuniger des Kults wider.

Trans Kult gefährdet junge Social Media-Nutzer

Als YouTube noch wenigeJahre alt war und Schüler und Studenten erstmalsOnline-Netzwerke (wer-kennt-wen, Jappy, schülerVZ) eroberten, verteilten sich ein paar Dutzend Trans-OPs auf die Kliniken in Deutschland. Für die Jahre 2007 bis 2010 waren das bei den 15- bis 25-Jährigen 54, 65, 81 und 91 OPs, und bei den 25- bis 35-Jährigen 142, 134, 150 und 192 OPs.

Mit Facebook kam ab 2010/2011 der starke soziale Link in die USA, dem westlichen Epizentrum des Trans-Kults. Und die Verbreitung des Smartphones legte den Grundstein für soziale Medien, wie wir sie heute kennen (Instagram, Tiktok, WhatsApp, usw.). Sie waren der mediale Treiber des Trans-Kults. 2011 liegen noch Werte imniedrig dreistelligen Bereich für beide Altersgruppen vor (129 und 207). Die 35- bis 45-Jährigen lagen mit 206 OPs noch gleich auf.

Nach zehn Jahren medialer Umwälzung, die die Trans-Lobby geschickt zu nutzen wusste (sie brachte ihren Kult bis auf die High Fashion-Laufstege), zeigt sich ein völlig anderes Bild. Die ältere Gruppe kam im Jahr 2021 auf 378 OPs, eine Zunahme von 83 Prozent. Doch die beiden jüngeren Altersgruppen legten sich nun 917 bzw. 957 Mal für Geschlechtsangleichungen unters Messer. Das war innerhalb von zehn Jahren ein Anstieg von 510 bzw. 362 Prozent. Die aktivste Nutzergruppe der neuen Medien, also die Jüngsten (15 bis 25 Jahre), verzeichnete den rasantesten Anstieg.

Corona-Peak und woke Welle

Die Zunahme der OP-Zahlen im Vergleich mit dem zunehmenden Einfluss sozialer Medien erklärt, wie sich der Trans-Kult verbreiten konnte. Doch warum fiel er psychologisch gefragt gerade bei den jungen und hochaktiven Mediennutzern auf fruchtbaren Boden? Trans-Influencer aber auch Transgender im Fernsehen und in den Promi-Welten vermittelten den Trans-Kult als hippen Lebensentwurf und akzeptierten Ausweg aus Identitätskrisen. Sie beeinflussten damit zahllose Teenager mit psychiatrischen Vorerkrankungen (z.B. Depressionen, Angststörungen, sozialen Phobien, Mobbingproblemen und Autismusspektrumstörung). Vor allem Mädchen in seelischen Krisensituationen glaubten der Illusion, ihr altes Ich für immer hinter sich lassen zu können. Das Phänomen, dass tausende Mädchen plötzlich davon überzeugt waren, „im falschen Körper“ zu leben, schrieb Medizingeschichte.

Die Corona-Pandemie belastete psychisch instabile Jugendliche zusätzlich. Fehlende Sozialkontakte kompensierten sie mit tage- und nächtelangem Social Media-Konsum. Das verlieh sämtlichen woken und queeren Themen noch einmal ungeahnten Schub. Die Transgender-Heilsbotschaft katapultierte die Trans-OP-Zahlen in den Jahren 2023 und 2024 sogar über die Tausendermarke hinaus, wie der Wissenschaftliche Dienst nun offiziell bestätigt. Den absoluten Höchstwert erreichen die 25- bis 35-Jährigen mit 1.485 OPs im Jahr 2024, während in der Gruppe der15- bis 25-Jährigenderprozentual stärkste Anstieg ausgehend vom Jahr 2007 (54 OPs) zu beobachten ist (2024: 1.075 OPs).

Wie viele Mädchen, wie viele Minderjährige?

Gut tausend operative Verstümmelungen pro Jahr in den mit zehn Jahresspannen sehr weit gefassten Altersgruppen sind ein erschütternder Ausschnitt aus den Abläufen in den Transgender-Kliniken. Offen bleiben jedoch die Fragen, wie viele Kinder Pubertätsblocker und wie viele Patienten eine Hormonersatztherapie bekommen haben. Sie sind nicht mit erfasst. Da aber hormonelle Behandlungen den operativen Eingriffen in der Regel vorgelagert sind und einige Transgender es dabei belassen, dürften die Fallzahlen der insgesamt transgender-medizinisch behandelten Patienten noch weitaus höher liegen.

Interessant wäre zudem eine statistische Differenzierung nach biologischem Geschlecht. Sollte sich auch in der medizinischen Behandlung und nicht nur in der sozialen Transition der deutliche Überhang an Mädchen und jungen Frauen bestätigen, müsste sich die trans-affirmative Medizin kritischer als bisher mit den soziokulturellen Gründen der zahlreichen Transitionsbegehren auseinandersetzen.

Besonders wichtig wäre eine gesonderte Erfassung der Minderjährigen von 15 bis 17Jahren, die in eine Trans-OP einwilligten. Jeder einzelne Fall ist ein Skandal. Sollte sich auch unter den Teenagern über die Jahre hinweg die Dynamik des Trans-Kults in einem exponentiellen Anstieg niederschlagen, wäre das ein Medizinskandal historischen Ausmaßes.