Schwule Kita: Wieviel braucht’s für einen Skandal?

Erst ein Pädophilie-Aktivist und LSBT-Kitas riefen wieder ins Bewusstsein: Kinder dürfen nicht mit „sexueller Vielfalt“ behelligt werden.

———————————————————————————–

Hätte sich jemand für die erste schwul-lesbische Kindertagesstätte in Deutschland interessiert, wenn nicht der Name Rüdiger Lautmann gefallen wäre? Der bekannte „Pädophilen-Versteher“ sitzt im Vorstand des Gesellschafters der Schwulenberatung Berlin. Unter deren Obhut bekommen die Kita-Kinder ab kommendem Frühjahr eine queere Intensiv-Indoktrination. Den Kleinen solle es später leichter fallen, sich zu outen, falls sie nicht heterosexuell sind, heißt es von der Schwulenberatung.

Ist Pädophilie das letzte verbliebene Tabu? Hätte es auch ohne Lautmann im Dunstkreis der Kita für Aufregung gesorgt, dass sie eben kein Waldkindergarten ist oder ein Ort der musikalischen Früherziehung, sondern dezidiert einer der sexuellen Bildung unter dem Motto LSBT. Der Geschäftsführer der Schwulenberatung Berlin Marcel de Groot betreut das Projekt und beschreibt das Konzept als „genauso, wie bei anderen Kitas“, aber die „LSBTI*-Lebensweise soll einfach etwas sichtbarer sein.“

Was bedeutet diese Sichtbarkeit queerer „Lebensweisen“ für die 90 Kinder, die im Mehrgenerationenhaus der Schwulenberatung untergebracht sind? In den Kitas solle vorgelebt werden, wie es ist, schwul oder lesbisch zu sein, sagt de Groot. „Dann gibt es zum Beispiel zehn gewöhnliche Kinderbücher und eben drei, in denen der Prinz einen Prinz heiratet.“

Was wird vermittelt und vorgelebt?

Ja, es geht ums Heiraten, ums Küssen und Lieben. Denn das einzige Definitionskriterium homosexueller Lebensweisen sind ihre Liebesweisen. Den Kindern in den beiden künftigen Kitas „Rosarote Tiger“ und „Gelbgrüne Panther“ soll nicht sichtbar gemacht werden, wie schwule Männer kochen oder Auto fahren, sondern dass sie sich lieben, womöglich auch, dass sie sich anders lieben als Mann und Frau. Das ist das Alleinstellungsmerkmal, auf das die Szene immer wieder mit Stolz pocht, ob auf ausufernden Straßenparaden oder eben in einem eigenen Kita-Konzept.

Bei der kindgerechten (?) Pädagogik rund um die homosexuellen Liebesweisen wird es nicht bei den drei erwähnten Kinderbüchern bleiben. Dafür bräuchte es keine extra queer-Kita. Die schwulen Prinzen findet man mittlerweile in vielen Bücherkisten. Wie das Tagesprogramm aussieht, welche Werte vermittelt und welche Verhaltensweisen vorgelebt werden, wenn die Schwulenberatung die Erzieher im eigenen Milieu rekrutiert, kann man nur mutmaßen. Laut Stellenausschreibungen sollen sie selbst zu den „LSBTI*“ gehören oder sehr gute Kenntnisse über sie haben.

„Ein Elternpaar hat sich gemeldet, dessen Sohn zu seinem Geburtstag gerne ein Kleid und Haarspangen trägt“, freut sich de Groot. 60 Plätze seien bereits belegt. Es kämen Anmeldungen von Regenbogenfamilien, aber auch von Berlinern, die einfach in der Nähe wohnen. Die woken Regenbogen-Eltern haben offenbar keine Bedenken, ihre beziehungsweise ihre adoptierten Kinder ins Mehrgenerationenhaus der Schwulenberatung zu schicken. Und Lautmann? – Geschenkt. Wo also ist der Skandal?

Sexualisiert und tabulos

Der eigentliche Skandal ist, dass es schon eine extreme Zuspitzung (Pädophilie-Aktivist plus LSBT-Kita) braucht, um noch für Aufsehen zu sorgen. Jeder Kindergarten, in dem Kindern homosexuelle Liebesweisen oder geschlechtsumgewandelte Vorbilder vorgesetzt werden, ist ein Skandal für sich. Doch die LSBT-Propaganda ist mittlerweile so tief in sämtlichen Lebensbereichen verankert, dass selbst Eltern, die die Indoktrination ihrer Kinder ablehnen, angesichts von LSBT-Bilderbüchern und -Aktionstagen nur noch resigniert mit den Schultern zucken.

Das ist die Strategie: Gezielte Provokationen, um das verbliebene Erregungspotential zu testen und den müder werdenden Kritikern einen Happen zum Abreagieren hinzuwerfen. Einmal verdaut, gilt er bald als normal. Der Haufen des Normalen wird stets größer. Lautmann schreibt im Nachruf auf Helmut Kentler, eines ihrer erreichten Lebensziele sei es gewesen, den Beginn geschlechtlicher Aktivität von Jugendlichen „weit vorzuverlegen“ von 20 auf 15 Jahren. Eine auf Lustbefriedigung getrimmte, hochgradig individualisierte und sexualisierte Gesellschaft, deren Teenager in „freier Liebe“ mit wechselnden Geschlechtspartnern groß werden, verliert über kurz oder lang sämtliche Tabus – auch das letzte.